Beim Jugendfeuerwehrdienst am 06.02.2026 drehte sich alles rund um das Thema „Grundkenntnisse wiederholen“.
Dazu gehörte unter anderem der Löschangriff nach „FwDV3“ (Feuerwehr Dienstvorschrift 3 = Einheiten im Lösch- und Hilfeleistungseinsatz) bei dem die Jugendlichen den Einsatz mit und ohne Bereitstellung wiederholten.
Ein Einsatz mit Bereitstellung ist ein taktisches Vorgehen der Mannschaft, bei diesem die Trupps eine Wasserversorgung aufbauen, den Verteiler legen und Geräte wie Schläuche und Strahlrohre am Verteiler bereitstellen wenn der Einsatzleiter noch Zeit braucht eine genaue Lageerkundung durchzuführen. Das bedeutet der Einsatzleiter führt bei einer unklaren Lage die Lageerkundung durch während die Mannschaft schon einmal alles bis zum Verteiler aufbaut. Wenn dann die Lageerkundung beendet ist, gibt der Einsatzleiter oder der Einheitsführer die genauen Befehle zum weiteren Vorgehen. Jetzt kann der Angriff in kürzester Zeit beginnen weil alles schon vorbereitet und aufgebaut wurde.

Bei einem Einsatz ohne Bereitstellung ist die Lage im Voraus klar und der Angriff kann unverzüglich starten sobald die Mannschaft am Einsatzort angekommen ist.
An einer weiteren Station wurde noch einmal das kuppeln und Einbinden einer Saugleitung geübt. Dabei wurde wieder sehr auf die Kommandos des Wassertruppführers und auf das korrekte vorgehen und zu Wasser lassen der Saugleitung geachtet.
Saugleitungen werden dazu verwendet, Wasser aus offenen Gewässern wie Seen oder Flüssen zu fördern. Beim Aufbau der Saugleitung arbeiten der Wassertrupp und der Schlauchtrupp zusammen wobei der Wassertruppführer das Sagen hat.
Auch das wichtige Thema der Knotenkunde wurde an einer dritten Station behandelt. Die Jugendlichen konnten so auch noch einmal das Einbinden von z.B. Feuerwehräxten oder Strahlrohren üben. Knoten, Stiche und Bunde wie beispielsweise der „Zimmermannsschlag“, der „Schotenstich“ oder der „Mastwurf“ wurden intensiv geübt und wiederholt.

