Dienst der Einsatzabteilung am 13.02.2026

Am Freitag den 13.02.2026 fand wie gewohnt ab 18:30 Uhr der Ausbildungsdienst der Einsatzabteilung statt. Thema des Dienstes war zum einen die Gerätekunde auf dem Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug und dem Löschfahrzeug, zum anderen stand das Thema „Einsatzstellenhygiene“ auf dem Programm. Auch der Löschangriff mit Wasserentnahmestelle aus einer Zisterne wurde geübt.

Die Kameraden wurden für die Ausbildung in zwei verschiedene Gruppen eingeteilt. Die erste Gruppe behandelte zuerst das Thema „Einsatzstellenhygiene“. Dabei wurde speziell auf das richtige ablegen der Persönlichen Schutzausrüstung (PSA) nach einem Brandeinsatz eingegangen. In einem Kurzen Theoretischen Vortrag über die sogenannte „Kontaminationsverschleppung“ wurde eindrucksvoll dargestellt, wie lange die Einsatzkraft diverse Giftstoffe „verschleppt“ . So werden die Giftstoffe bei falschen ablegen der PSA quer durch die gesamte Einsatzstelle, in das Einsatzfahrzeug, in das Gerätehaus und bis nach Hause zur Familie mit getragen. Auf diese Art können unteranderm krebserregende Stoffe große Gesundheitsschäden bei vielen Personen verursachen.

Nach dem Vortrag wurde Praktisch das richtige Ablegen des Atemschutzgerätes, das Ausziehen der Einsatzkleidung und das abnehmen der Atemmaske nach einem Brandeinsatz geübt. Ziel ist es diese Abläufe in Zukunft als Standard in der Feuerwehr Oderwitz zu etablieren.

Die zweite Gruppe begann zuerst mit dem Aufbau der Löschwasserversorgung aus einer Zisterne und dem parallelen Aufbau eines Löschangriffs. Als Pumpe wurde eine Tragkraftspritze (TS) verwendet. Dabei konnte das zügige Kuppeln der Saugschläuche und das bedienen der TS geübt werden da beides im gewöhnlichen Einsatz selten erforderlich ist. Als nächsten begann die Gerätekunde für die zweite Gruppe. Um dieses meist recht trockene Thema ein wenig praxisnah zu gestalten wurde die Gruppe nochmal in zwei Teams geteilt. Beide Teams bekamen eine Liste mit Gegenständen die in dieser Kombination in einem Einsatzszenario gebraucht werden (Beispielsweise: Kettensäge mit Zubehör, Verkehrsleitkegel, Warndreieck, Beleuchtungsstativ, Scheinwerfer, Handlampe). Diese Gegenstände waren schnellstmöglich, jedoch unter Beachtung des Arbeitsschutzes, an einen Vorgesehen Bereitstellungsplatz zu bringen. Als letztes wurde noch die Handhabung des akkubetriebenen Hydraulischen Kombigerät`s (Kombination aus Schere und Spreizer) geübt. Hierzu sollten die Kameraden mit einer limitierten Anzahl an Holzblöcken einen möglichst hohen Turm bauen ohne die Holzblöcke mit der Hand zu berühren.

Nach 60 Minuten tauschten beide Gruppen, sodass alle Kameraden um 20:30 Uhr wieder den gleichen Ausbildungsstand hatten.

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